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Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!

Die wahre Macht der Datensammler

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„Warum wir in einer total vernetzten Welt alle nackt dastehen: Markus Morgenroth gibt Einblicke in das Geschäft mit unserem Schicksal.“

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„Ein Buch, das jeder lesen sollte“ – Kulturjournal

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„Was Morgenroth an Beispielen zusammenträgt, liest sich wie ein Horrorroman von Stephen King – ist aber Realität.“

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„Für Internetnutzer – ob beruflich oder privat – ein Muss!„ – Leonardo

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„Wer noch halbwegs Demokratieverständnis besitzt, der sollte dieses Buch auf jeden Fall gelesen haben.„ – Hauptsache Kultur

Worum geht es im Buch?
„Ich habe doch nichts zu verbergen!“

Durch die Enthüllung von Edward Snowden wissen wir, welches Ausmaß die Überwachung durch Geheimdienste angenommen hat. Vielen Menschen ist aber immer noch nicht bewusst, dass auch unzählige Firmen damit beschäftigt sind, jeden Schritt, jeden Klick im Internet, letztendlich unser gesamtes Denken und Handeln zu messen und zu analysieren. Die Branche der Datensammler und -händler ist undurchsichtig, vieles passiert im Verborgenen, aber mit den Daten, die wir jeden Tag produzieren, werden weltweit jedes Jahr mehrere Milliarden Euro Umsatz erzielt.

Nicht nur im Internet werden Daten gesammelt

Es ist kein Geheimnis mehr, dass man beim Surfen im Internet und der Benutzung von sozialen Netzwerken Daten hinterlässt. Aber auch außerhalb des Internets werden ständig Daten über uns gesammelt. Schaufensterpuppen, Straßenlaternen und Mülleimer mit eingebauten Kameras und Sensoren, intelligente Kühlschränke, mitdenkende Autos und smarte Kleidungsstücke analysieren uns. Die Industrie erfindet ständig neue Möglichkeiten, uns immer umfassender zu durchleuchten. Der gläserne Kunde ist schon längst Realität. Nach aktuellen Schätzungen der Industrie werden im Jahr 2020 bis zu 50 Milliarden Gegenstände mit dem Internet verbunden sein und Daten über uns sammeln.

Menschen in Schubladen

Diese Daten werden mittlerweile im großen Maßstab dazu genutzt, Menschen zu analysieren und in Schubladen zu stecken. Sind sie ein wertvoller Kunde, ein loyaler Arbeitnehmer, ein vorbildlicher Krankenversicherungskunde – oder eben nicht? Aus völlig harmlos und unwichtig erscheinenden Datenschnipseln, können dank moderner Analysemethoden relativ genaue Schlüsse über Personen gezogen werden. So kann auf Bildungsniveau und Charaktereigenschaften, die religiöse und politische Einstellung, die sexuelle Orientierung, die psychopathische Veranlagung oder die Kreditwürdigkeit geschlossen werden.

Ausblick

Big Data und Datenanalysen sind per se nicht schlecht, es gibt viele positive Anwendungen beispielsweise im Forschungs- und Logistikbereich. Allerdings stehen wir am Anfang einer gefährlichen Entwicklung, die unsere Gesellschaft tiefgreifend verändern wird. Unser Leben wird zunehmend von Algorithmen und den Konsequenzen aus Datenanalysen bestimmt. Wir brauchen daher dringend ein neues Konzept des gesellschaftlichen Umgangs mit Daten.